Feb 282014
 

Nach langem gibt es wieder News! Und zwar habe ich die Fischerprüfung für Niederösterreich absolviert.

Wie ich feststellen mußte sind die Fischerprüfungen oft weit im Vorraus ausgebucht und so galt es einen freien Termin zu finden.

Nach der Anmeldung und Bezahlung des Prüfungsentgeldes bekommt man Unterlagen zum Selbststudium zugeschickt.

Am Tag der Prüfung findet noch ein Kurs statt in dem man auf die Prüfung vorbereitet wird. Ich selbst habe die Prüfung in Traismauer abgelegt.

Die Prüfung selbst ist ein Multiple-Choice Test der in vier Wissensgebiete gegliedert ist. Jedes dieser Wissensgebiete muß positiv bestanden werden damit die Prüfung als positiv anerkannt wird.

Und so ging ich schließlich mit meiner Fischerkarte für Niederösterreich aus dem Prüfungsraum. Wenn man ein Paßbild mitgebracht hat wird die Karte sofort ausgestellt.  Gültigkeit erreicht die Fischerkarte erst nach Einzahlung des Jahresbetrages.

Jetzt heißt es noch ein schönes Gewässer in Wien oder Niederösterreich zu finden.

Feb 292012
 

Hi,

so wie es aussieht wurde die Seite vor einiger Zeit gehackt. Inzwischen sollte alles wieder funktionieren und keine Probleme mehr auftauchen. Solltet Ihr trotzdem noch was bemerken bitte ich um Nachricht!

Danke
Euer Puravida

PS: Ein kleiner Ausblick: Demnächst wird das Rutenbaututorial erweitert um die Themen “Lackieren” sowie “Ringtausch”

Feb 162011
 

Puravidas Rutenbau & Angelblog ist jetzt auch für mobile Endgeräte optimiert. Nachdem immer mehr phones auf die Seite zugriffen lag diese Erweiterung nahe.

Man kann aber jederzeit in die klassische Webansicht wechseln bei Bedarf.

Lasst mich wissen wie es euch gefällt.

Dez 252010
 

Das Jahr geht jetzt in schnellen Schritten seinem Ende zu und es ist Zeit ein bischen zu rekapitulieren. Viel hat sich getan in diesem Jahr. Schöne, neue Erlebnisse aber auch nicht so schöne, traurige Dinge galt es zu erleben.

Ein absolutes persönliches Highlight in persönlicher und auch aus anglerischer Sicht waren sicher die wunderschönen Tage auf Rügen, insbesondere der Tag auf dem Kutter Dorschfischen. Eines ist glasklar: Gehört unbedingt wiederholt aber diesmal mit “besserer” Ausstattung. Also kurze Rute. (Oder alternativ ein regelmäßiger Besuch im Fitnesscenter)

Ebenfalls sehr beeindruckend war der erste Hecht im Revier Donaukanal der prompt bei den Filmaufnahmen für das Wiener Stadtfernsehen an den Haken ging. Überhaupt war heuer das Jahr der Hechte. Viele konnte ich in meinem “Köderfischrevier” an den Haken bekommen und die meisten wurden wieder releast.

Die selbstgebauten Angeln wurden intensiv befischt und es gibt keinerlei Beanstandungen. Das freut mich auch sehr. Zeigt es doch von Anfang an auf dem richtigen Weg zu sein. Jetzt im Winter werde ich mich wieder mehr dem Rutenbau verschreiben. Stehen doch einige Projekte an, wie immer werde ich hier berichten. Auch der letzte Teil des Tutorials, die Lackierungsanleitung, muß endlich fertig werden.

Ich habe in Verbindung mit der Fischerei viele neue Menschen kennengelernt, manche sind Freunde geworden worüber ich mich sehr freue.

Aus angeltechnischer Sicht nicht so toll lief es heuer mit dem Zander, oft probiert aber nur selten zugeschlagen. Bedingt durch eine sehr schmerzhafte Trennung kam ich nicht so oft ans Wasser wie ich eigentlich wollte und mußte auch viele Pläne für die Zukunft für immer begraben. Kommendes Jahr wird das hoffentlich wieder besser.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest im Kreis Eurer Lieben und schöne Feiertage!

Wir sehen uns am Wasser!

Petri Heil

Euer Puravida

Nov 262010
 

Seit langer Zeit war ich wieder mal am Wasser. In meinem Köderfischrevier. Dort angekommen habe ich gleich gesehen, daß der Wasserstand erheblich zurück gegangen ist.

Ich habe verschiedene Kunstköder probiert. Angefangen von einem kleinen Jig über Spinnerbait und normalen Blinker bis hin zu verschiedenen Arnauds. In erster Linie habe ich Köder verloren, aber seht selbst:

Sowas hebt nicht gerade die Stimmung. Aber das kennt ihr wahrscheinlich ja selbst. Dazu kam noch, daß ich wohl schon ein bisl eingerostet bin denn eine – wahrscheinlich – Hecktattacke konnte ich nicht verwerten. Eh schon frustriert von den vielen Hängern habe ich im entscheidenden Moment nicht richtig angeschlagen aus Angst, ich würde die Drillinge des Arnauds in irgend ein Totholz unter Wasser unlösbar hämmern. Und bis ich mitbekommen habe, daß da ein veritabler Fisch dran hängt hat er sich auch schon wieder befreit gehabt.

Nach einem Selbstportrait und den üblichen Diskussionen mit Hundebesitzern die sich einen Scheiß um die Maulkorb und Leinenpflicht kümmern machte ich mich Schneider von dannen.

Nov 062010
 

Jetzt habe ich ja schon lange keine Neuigkeiten mehr berichtet. Doch die Wartezeit hat sich gelohnt, es gibt spannende News:

Im aktuellen Fisch&Wasser, der Verbandszeitschrift  der österreichischen Arbeiterfischervereine, kurz VÖAFV, wurde ein Artikel von mir über das Streetfishing in Wien veröffentlicht. Meine Freude ist natürlich riesengroß ist er doch Teil der Leitartikelserie!

Wer ihn gerne lesen möchte findet ihn ab Seite 9.

Coverstory von Ernst Buchmann im Fisch und Wasser des VÖAFV
Fisch&Wasser 5/2010

Viel Spaß beim Lesen! Man sieht sich am Wasser!

Okt 022010
 

Lieber Valentin,

ich mag Dir erzählen was ich an Deinem Geburtstag gemacht habe. Das Wetter war ja ganz ähnlich wie am Tag Deiner Geburt als Du zu mittag auf die Welt gekommen bist. Ich habe mich auch zu mittag aufgemacht und bin an den Donaukanal fischen gegangen. Ich dachte mir, ich kann vielleicht einen schönen großen Barsch erwischen. Also habe ich mit der DS-Montage und einem halben Tauwurm die Spundmauer abgeklappert. Dachte es wäre schön, wenn Du auch dabei wärst und wir hätten das gemeinsam machen können. Du hättest sicher einen tollen großen Barsch gefangen. Ich habe nur einen ganz kleinen gefangen den ich für Dich fotografiert habe.

Ich bin dann weiter gefahren zum Köderfischrevier. Dort würde es Dich auch gefallen, es ist noch alles sehr urtümlich und man kann dort sicher toll spielen. Einen Hecht wollte ich dort fangen.

Und stell Dir vor, das ist mir auch ziemlich bald gelungen. Schau mal:

Nachdem er aber nicht besonders groß war und außerdem, am Foto sieht man es eh, so rote Stellen gehabt hat habe ich ihn nach dem Foto wieder zurück ins Wasser gelassen. Und er ist dann auch gleich weg geschwommen. Ich habe dann dort weiter gefischt aber es wollte kein anderer Fisch mehr anbeissen. Also bin ich weiter gegangen, ganz in die Nähe von einem Kinderspielplatz.

Dort habe ich dann noch einen Hecht gefangen.

Schau mal, der war noch kleiner als der erste Hecht. Dafür ist er sehr schön.

Inzwischen haben schon lange die Kinder vom Spielplatz gesehen, daß ich einen Fisch gefangen habe und sie sind alle gelaufen gekommen um den Fisch anzuschauen. Aber keiner von ihnen hat gewußt was das für ein Fisch ist. Und alle haben zugeschaut wie ich den Hecht wieder ins Wasser zurück gegeben habe um ihn wieder weiter schwimmen zu lassen.

Nachdem der Hecht wieder im Wasser war habe ich meine Sachen zusammengepackt und bin nach Hause gefahren. Hoffentlich hast Du einen schönen Geburtstag gehabt lieber Valentin. Ich habe an Dich gedacht und wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag.

Sep 132010
 

Bolsenasee – Il Lago di Bolsena

Gelegen knapp hundert Kilometer nördlich von Rom hat sich dieser kreisrunde See zu einem Schwarzbarscheldorado Nummer 1 in Europa entwickelt. Nachdem aber wenig über diesen See und seinen hervorragenden Schwarzbarschbestand im deutschsprachigen Raum bekannt ist, möchte ich Ihn hier kurz fischereitechnisch vorstellen. Dass der See in einer der schönsten Gegenden Italien liegt und sich daher für einen Familienurlaub bestens eignet sei nur am Rande erwähnt ( mehr Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Bolsenasee )

Abendstimmung am See (Bild aus den Weiten des Netzes)

Seit knapp 35 Jahren verbringe ich in unregelmäßigen Abständen meinen Urlaub an diesem See – früher als Kind mit meinen Eltern und jetzt als Vater zweier Kinder. Meinen ersten Hecht fing ich am Nordufer mit 6 Jahren, aber erst vor kurzem entdeckte ich dass dieser See einen herausragenden Schwarzbarschbestand aufweist.

Beste Fischzeit

Leider sind gerade die Sommermonate nicht die ideale Jahreszeit um den großen Schwarzbarschen nachzustellen, da diese sich in größere Tiefen zurückgezogen haben. Allgemein gelten die Monate Oktober/November und März/April als die besten Jahreszeiten. Dass aber im Hochsommer ebenfalls erfolgreich auf Bass gefischt werden kann, habe ich diesen Urlaub selbst feststellen können.

Ausrüstung

In den Fachgeschäften rund um den See gibt es alles nötige an Ködern, und nachdem die amerikanischen bzw. japanischen Angeltechniken allgemein verwendet werden, ist die Auswahl größer als in einem heimischen Fachgeschäft. Wichtig ist die richtige Wahl der Ruten –wer seine Lightrute zu Hause lässt ist selber schuld (außer man möchte in den italienischen Handel investieren). Schwarzbarsche gelten zwar als aggressive Fressmonster, aber  ohne Wacky- bzw. Splitshotrig ist gerade an schwierigen Tagen nichts zu holen. Ansonsten ergeben sich die Combos aus den Angeltechniken, die ich kurz anführen möchte.

Angeltechniken

Rund um den See verläuft in Uferlinie ein mehr oder weniger dichter Krautgürtel, wobei die Pflanzen bis zu 4 Meter hoch werden können und bis an die Oberfläche reichen. Nachdem dieses Jahr der Seespiegel außergewöhnlich hoch war, ist aber gerade heuer der Krautgürtel weniger ausgeprägt als in „normalen“ Jahren.  Die Schwarzbarsche sind an diesen dichten Krautfeldern anzutreffen – die kleineren Exemplare meistens im Kraut und die großen Exemplare streifen am Rande des Kraut-Freiwasserbereich. Nachdem dieser Krautgürtel aber selten in dichter Nähe zum Ufer wächst (Ausnahmen meist die Häfen) ist ein Boot unumgänglich. Wobei ein Bellyboot, Kanu oder Schlauchboot vollkommen ausreichend sein kann, aber ich mir dieses Jahr etwas besonderes geleistet habe, nämlich ein

Guiding mit Bassboat

Gerade an großen Seen ist Mobilität Trumpf und aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen Tag mit Guide zu fischen. Die Auswahl an Guides ist groß, Bassboote findet man in den Häfen, aber Guides die zumindest etwas Englisch sprechen schon weniger. Da mein Italienisch schon etwas eingerostet ist, habe ich mich für  Tonino Bandinelli entschieden (Infos zu seinem Guiding: http://www.romebassfishing.com). Sollte jemand über bessere Italienischkenntnisse verfügen, dann empfiehlt sich Kontaktaufnahme zum Bolsena Bass Club (http://www.bolsenabass.it). Natürlich gibt es kostengünstigere Alternativen als einen Guide mit Bassboat, aber auch einen großen qualitativen Unterschied. Erstens fischen die Bassbooteigner selbst an den großen Basstournaments (verfügen also über eine große Erfahrung) und zweitens ist es die schnellste Methode zum Fisch. Speed ist Trumpf und Wettkampffischer haben keine Zeit zu verschwenden. Beißflauten werden sofort mit der Weiterfahrt zum nächsten Spot beantwortet. Im Boot liegen ca. ein Dutzend vormontierter Ruten. Tonino und ich fischten zusammen mit 16 Ruten! Bis auf 4 Ruten waren alle mit Fluorocarbon als Hauptschnur bespult.

Mein Guide mit seinem Bassboat

Methoden

Vorgegangen wird nach einer Art Ausschließungsprinzip: Zuerst werden Crank- und andere sogenannte Searchbaits (hierzu zähle ich auch Spinnerbaits) eingesetzt. Diese dienen dazu, sich einen ersten Überblick über die Beißlaune der Fische zu machen. Zudem eignen sie sich gut um eine größere Fläche schnell und effektiv abzufischen. Sollte auf diese Köder keine Attacken kommen werden die Methoden immer feiner; sprich die amerikanischen Angeltechniken, wie Texas- bzw. Splitshot-rig, oder auch die Dropshotmethode kommen zum Einsatz. Bei Windstille werden dann bei Inaktivität der Fische letztendlich auch Gummiwürmer ohne Blei eingesetzt (am Splitshot oder auch Wackyrig; hierbei kommen die Bisse in der Absenkphase und sind nicht leicht zu erkennen).

Ein schöner Schwarzbarsch

Wichtig ist, dass man immer den Bereich Freiwasser-Kraut abfischt und nicht die „leere Wasserwüste“. Einen Tip zum See: Laute Rasselköder sind denkbar ungeeignet und Spinnerbaits ein Topköder bei rauer Wasseroberfläche. Mit Oberflächenköder sind meine Erfahrungen hingegen durchwachsen. Einerseits verdanke ich die härtesten Bisse und Drills einem Spook, anderseits waren Zahl der Attacken doch recht wenig. Andere Methoden erschienen einfach erfolgreicher und nicht umsonst fischte Tonino aufgrund der schwierigen Verhältnisse ausschließlich Wackyrig und Dropshot.

Ergebnis

Fischen an einem der schönsten Seen in Italien. Rom nicht weit und ansonsten die Städte und Dörfer wie aus einem kitschigen Bilderbuch. Billig ist Italien schon seit Jahren nicht mehr, aber wer einen Familienurlaub mit Schwarzbarschangeln verbinden möchte, der ist hier an der richtigen Adresse.

Nicht der Größte - dafür aber viele

Links:

Guiding: www.romebassfishing.com

Bass-Club des Ortes Bolsena: www.bolsenabass.it

Lizenzen: Informationen erhält man in den Gemeindeämtern bzw. Touristeninformationen; Jahreskarte ist per Erlagschein in der Bank einzuzahlen und kostet knapp 30.- € im Jahr; Der Einzahlungsbeleg gilt als Bestätigung

C&R

Sep 122010
 

Dieses Wochenende war ich wieder unterwegs um den Raubfischen mit dem Kunstköder nachzustellen. Genau gesagt den Zandern, Barschen und Hechten.

Es war ein schöner Tag, das Wetter und die Temperature sehr angenehm. Also mit Spannung Richtung Wasser gedüst. Noch schnell eine geraucht denn beim Spinnfischen bleibt dafür ja keine Zeit. ;-)

Das Wasser präsentierte sich herrlich. Da sollte einiges möglich sein. Aber man darf sich da nicht täuschen lassen, die Fische haben ihre eigenen Ansichten darüber was ein herrliches Wetter ist.

Welchen Köder könnten heute die Fische appetitlich finden?

Und ab damit ins Wasser!

 

Um es kurz zu machen: Trotz mehrmaligem Köderwechsel ging an diesem Tag leider gar nix. Außer einem Barsch-Nachläufer bis vor meine Füße. War aber ein Baby-Barsch, nicht größer als mein kleiner Finger. Richtig süß.