Fischen auf Rügen 2010 – Teil 2

Am nächsten Tag, Sonntag, sah die Sache ganz anders aus als am Tag davor. Wetterumschwung mit Regen und starkem Wind. An Fischen war wegen fehlender Berechtigung eh nicht zu denken und so haben wir uns nach einem Frühstück aufgemacht die Insel zu erkunden. Und noch ein paar so Spezialerkundungen wie: Wo gibt es Angelläden, wo könnte man eventuell fischen, welche Kutter gibt es, …

Also auf nach Sassnitz. Auf dem Weg dorthin haben wir uns das Kraft durch Freude Seebad in Prora angesehen wie schon berichtet.

Sassnitz ist eine kleine Stadt mit großem Hafen die etwa 15km von Binz entfernt ist und über eine 1,5 km lange Mole verfügt. Fischen ist dort auf der dem Meer zugewandten Seite erlaubt. Im Hafen gibt es auch einen Angelladen der neben Angelsachen alles mögliche als Schiffsausrüster führt. Das konnte ich am Sonntag allerdings noch nicht sehen da leider geschlossen.

   

Einen ersten Vorgeschmack auf fangfrischen Fisch der uns die Woche über begleiten sollte haben wir hier gefunden

   

Frisch gestärkt durch Matjes-, Bismark- und Seedorschbrötchen konnte es weiter gehen. Wie man an unserem Outfit sieht, war es ziemlich kalt an dem Tag und wir waren froh genügend warmes Gewand vorsorglich mitgenommen zu haben.

 

Weiter ging es dann nach Wiek. Dort haben wir am Hafen eine Kaffepause gemacht.

Während des Kaffee trinkens sah ich zwei Männer am anderen Ende im Hafen Fische filetieren. Nach einiger Zeit unruhiger hin- und herrutscherei am Sessel machte ich mich auf den Weg zu den beiden um zu sehen was sie da filetieren. Es waren Dorsche. Sie erzählten mir, daß sie gerade zu viert eine Tour unternommen hatten mit einem Guide von www.angelwunder.de für 320,– Euro insgesamt. Lobten den Anbieter und ich sah unmengen an Dorsch der die Kühltasche schon filetiert bis oben hin füllte. Wiek war leider ein bisl weit weg aber ich behielt den Guide einmal im Kopf. Und wenn es nur dafür ist Euch hier davon zu berichten.

Es ging dann weiter und am Weg mußten wir auch mit einer Fähre ein Stück Bodden überqueren.

  

Wir haben auch das Nordkap Ancona besucht aber ohne dort wirklich stehen zu bleiben. Auf Rügen gibt es nichts was nichts kostet. Ohja, doch eine Sache haben wir gefunden aber dazu gleich mehr. Und nachdem wir nicht für den Parkplatz zahlen wollten sind wir weiter unsere Runde gezogen.

Im „Nachbarort“ von Binz, Sellin, gibt es auch eine Seebrücke die 394 Meter lang ist. Sowohl in Binz als auch in Sellin wurden die ursprünglichen Seebrücken der Jahrhundertwende zerstört. Was schade ist denn beide waren ursprünglich länger, in Sellin zum Beispiel 508m ins Meer hinein. Noch 200m mit einer Brandungsrute auswerfen und man fischt 700m vom Ufer entfernt… *träum*. Aber das ist ja nun Geschichte.

Wie man sieht, einiges an Stufen die es zu überwinden gilt. Und das bringt uns auch schon zur einzigen Gratis-Attraktion in Rügen: Es fährt ein Aufzug zum Strand und natürlich wieder zurück.

Was sofort an diesem ersten ganzen Tag auf Rügen klar war: Soooo viel Wasser… wo werde ich da die Fische suchen?

Doch von den Fischen das nächste mal!

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