Fischen auf Rügen 2010 – Teil 4

Dienstag. Und alles beim alten. Schlechtes Wetter, viel Wind, viel Regen.

Es mußten neue Köder her und so steuerten wir gemeinsam einen Angelladen in Prora an. Am Parkplatz gleich die richtige Werbung: „Hornhechtblinker nur XY Euro“. Also nix wie rein, und gleich nach den Ködern gefragt. Aber leider: „Die Hornfischköder sind alles aus.“ – „Wie schaut es denn mit Wattwürmern aus?“ – „Keine mehr da, kommen erst am Wochenende wieder“. Ich bin dann mit folgenden Ködern aus dem Laden marschiert:

  

 

 

Nachdem gestern Thiessow erfolgreich war sind wir heute wieder hin. Das Wetter war leider wirklich mies und wir sind schon bald von dort wieder weg. Im Regen stehen und zusehen ist nicht so witzig. Leider mußte ich als Schneider weiter ziehen.

  

Wie man sieht war das Wetter wirklich grausam:

Wir fuhren dann nach Lauterbach. Gut möglich, daß dort ein Hecht zu fangen ist. Mehr als ein paar Fotos  von der Gegend kann ich von dort aber nicht präsentieren. Auch dort blieb ich schneider.

 

 

Wir sind dann ob des schlechten Wetters bald wieder zurück nach Binz gefahren.

Mittwoch. Endlich wurde das Wetter besser. Von schönem Wetter konnte zwar noch keine Rede sein aber immerhin regnete es nicht mehr und hin und wieder blinzelte die Sonne durch die Wolken. An diesem Tag zog ich wieder alleine los. Es läßt sich freier fischen wenn nicht jemand wartet. Ich fuhr wieder nach Thiessow mit dem Plan ein paar Hornhechte zu erlegen. Ich fischte so ca. eine halbe Stunde bis Stunde vor mich hin ohne Erfolg als ein kleiner Bub mit seiner Mama auftauchte, die Wathose am Arm und eine Baitcaster-Rolle samt Rute in der Hand. Schnell war er umgezogen und ging ein paar Meter ins Wasser. Keine drei Würfe später hatte er den ersten Hornhecht gelandet. Und schnell danach den zweiten.

Ich immer noch schneider. Puh. Das war hart. Ich wechselte auf einen Goldy 4,8g Wobbler in grau. Das war die Erlösung! Endlich der erste Hornhecht. Insgesamt konnte ich 9 Hornhechte verhaften. Folgende Köder führten zum Ziel:

 

Obiger Köder (rechts) war mit Abstand der erfolgreichste Hornhechtköder!

Die Blinker (zwischen 21g und 28g) flogen mit der Fibunacci geworfen fast bis zum Horizont. Wirklich weit und bei einem guten Wurf spulte es mir die geflochtene bis auf die Unterwicklung auf der Spule ab. In dem Urlaub mußte die Fibunacci wirklich ihren Mann stehen und das tat sie mit bravour. Der Blank eignet sich fabelhaft als Allround-Spinnrutenblank, die Blinker lassen sich super führen. Am wohlsten fühlt sich der Blank bei um 1oz Wurfgewicht. Auf jeden Fall hat das Fischen mit der Fibunacci extremen Spaß gemacht.
Gerne wäre ich länge geblieben denn am späten Nachmittag ging es Schlag auf Schlag aber ich mußte wieder zurück nach Binz. Die Kamera war leider mit den anderen unterwegs. So gibt es nur Fotos von der Beute in der Küche.

 

Die Hornhechte wurden geschuppt und ausgenommen. Dann warteten schon die anderen auf uns beim Abendessen.

In Binz kann man gut essen gehen. Am besten aßen wir in den „heimischen“ Lokalen. Pizzeria und Grieche fielen stark ab dagegen. Und besonders herrlich schmeckten Fischgerichte. Wenn ich da an meinen Dorsch in Senfsauce denke… rinnt mir gleich das Wasser im Mund zusammen. Empfehlen kann ich in Binz den „alten Fritz“, das „Poseidon“ und die „Binzer Bierstube“. Beim Fritz unbedingt ein Störtebeker probieren sowie die selbst gebrauten Pils. Nicht empfehlenswert ist der Grieche neben dem Gemeindeamt und das Restaurant Rialto in der Fußgängerzone.

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