Strandbar-Schneider

Heute sind wir kurzentschlossen an den Donaukanal gefahren und haben es uns bei der Herman-Strandbar gemütlich gemacht. Ich wollte wieder mit der Spinaci fischen und natürlich auch gerne mal was fangen beim Spinnfischen.

Zuerst mal einen Jigwobbler montiert in orange und schwarz und probiert. Nix.
Dann einen Jigwobbler im Barschdesign montiert und probiert. Fast nix. Einmal blieb eine Schuppe am Drilling hängen. Wäre aber wohl nur gerissen gewesen
Dann ummontiert auf T-Rig mit Hellgie und probiert. Nix
Dann auf T-Rig mit Wurm umgesattelt und probiert. Nix.
Dann wieder ummontiert und mit No-Action Shad probiert am Jigkopf in rot-schwarz und probiert. Nix
Inzwischen waren 4 Stunden vergangen einfach NIX, kein Zupfer kein gar nix. Rauchpause gemacht und darüber sinniert wieviele Jahre wohl vergehen werden bis ich meinen ersten Fisch mit der Spinaci oder Metanium gelandet habe.
Dann zum Twister gegriffen und probiert. Und UAAAAHHHHHH…. Biß! Hängt!

Adrenalin schießt ins Blut, „Liebling, mach den Kescher auf bitte“ – „Ich weiß gar nimmer wie das geht…“

Die Rute krümmt sich, der Fisch nimmt Schnur, die Bremse kreischt – NICHT, japanisches Qualitätsprodukt eben und gibt sanft Schnur. Ich denke: Ui, das ist was besseres. Mache die Bremse ein bisl zu. Der Fisch kämpft. Die Rute krumm und die Herman Strandbar schaut zu. Ahhh… schei.e, der zieht zum Anglerkollegen nach links. Die Gedanken jagen. Pumpen. Gischt an der Wasseroberfläche dann zieht er wieder ab. Ich mache die Bremse noch ein bisl zu. Und… schon fliegt mir der Twister um die Ohren. Ausgeschlitzt.

Mir ist zum schreien und heulen gleichzeitig. Muß mich setzen. Angelkollege meint: „War große“ Pause „War sicher Wels“ Pause „große“

Zünd mir eine Zigarette an und hadere mit der Welt.

Weiter mit dem Twister und probieren – Nix

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