Streetfishing with Wurliwurm

Diesen Beitrag hat dankenswerter Weise WurliWurm verfasst:

Am Freitag hab ich mich mal wieder in die Wienerstadt begeben, um mit PuraVida, dem König der Straße, den Donaukanal unsicher zu machen.

Der Plan war eigentlich leichtes Spinnfischen auf Weißfische und Zander und ich wollte es außerdem speziell noch mit toten Köfis an der Dropshotmontage versuchen.

Nun ja, dazu braucht man ja bekanntlich Köderfische. Blöd ist nur, wenn man keine dawischt…….ich seh schon, im Mosella- Friedfischteam werd ich wohl nicht so schnell landen. Habe es tatsächlich geschafft, keinen einzigen brauchbaren Köderfisch dort herauszustippen.
Die Sonne brannte vom Himmel, kein Zupfer auf sämtliche Spinnköder und der Durst war groß. Deswegen wurde erstmal eine kleine schöpferische Pause in der Strandbar Herrmann eingelegt und die Happy Hour mit einem Mojito begrüßt. Dabei wurde besprochen wie es theoretisch denn gehen könnte.

Nach der Pause verlegten wir uns beide aufs Jiggen, nachdem ich die Köderfisch- Partie schon abgeschrieben hatte.

Plötzlich war PuraVidas Rute krumm, die Fibonacci zum Halbkreis gebogen! Mich hats gleich mal aus den Socken gehauen, sollte er hier doch tatsächlich einen großen Zander gehakt haben?
Nach kräftigem Drill kam dann eine Barbe zum Vorschein, die -so schön sie auch war- leider von außen gerissen war.
63 cm bei ca 4 kg -ein wirklich dicker Brocken!


Und wie´s der Teufel so will, passiert mir kurz darauf das gleiche, wir dürften hier wohl einen Barbenschwarm vor uns stehen gehabt haben. Bei meiner hatte ich zwar die Hoffnung, dass sie richtig gehakt war, da ich mit einem sehr kleinen Gummifisch geangelt hatte, aber nein- auch diese war wieder von außen gehakt. Ca. 3 kg bei 60 cm. Danach hätte ich fast noch so ein gutes Stück gehakt, die wurde den Haken aber gottseidank während des Drills schon wieder los.

Stree

Kurze Zeit später ging das Unwetter los……..Götterdämmerung bei der Urania und der Herrmann Strandbar. Es hat geblitzt, gedonnert und geregnet wie aus Schaffeln, sodass wir uns nur mehr zusammen mit den vielen Gästen unter den Schirm der Strandbar zusammendrängen konnten. Der Wienfluss ging in kürzester Zeit dermaßen in die Höhe, wie ich es noch nie gesehen hatte -ein echter Tsunami, der sich da in den Donaukanal ergoss. PuraVida hatte das schon angekündigt, und er hatte nicht zuviel versprochen- wirklich beeindruckend!

Wirklich beeidruckend war auch, wie lang ich am Heimweg dann in der U- Bahn gesessen bin. Ca. 1 1/4 Stunden hat die Fahrt vom Schwedenplatz nach Hütteldorf gedauert. Langsamfahrt wegen Unwetter -wirklich lustig in der Nacht und mit dem sperrigen Angelzeug.

Trotzdem wars wieder einmal sehr gemütlich mit PuraVida zusammen und am Kanal erlebt man immer was -mal so mal so!

lg Wurli

PS: Die Barben wurden übrigens schonend wieder released!

Danke Wurli für den super Bericht!

Ja, es war ein sehr spannender Abend. Wir fischten ja unmittelbar vor der Strandbar Hermann und als ich mich nach meinem Drill umdrehte standen da sicher 20 Leute hinter mir die das geschehen verfolgten. Um danach die üblichen Fragen zu stellen: „Stirbt der nicht gleich wenn er an der Luft ist?“, „Kann man die Fische essen?“ Etc. etc.

Der Weltuntergang danach war sehr beeindruckend, Blitze zuckten durch die Nacht gefolgt von einem lauten Donnerschlag. Der Regen kam waagerecht daher und der absolute Hit: Puravida mit dem Motorrad unterwegs!

Leider war die Barbe nicht regular hooked sondern nur gerissen.

Es war – wie immer – ein super Angelabend mit Wurli!

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