Streetfishing mit WurliWum und Puravida im TV

Ja, man glaubt es kaum aber tatsächlich! Wurliwurm und ich kommen ins Fernsehen. Wie kommts?

Am Dienstag traue ich meinen Augen kaum, über den Rutenbau und Angelblog habe ich eine Mail vom Generalsekretär des Verbands der österr. Arbeiterfischervereine bekommen mit dem Inhalt: „Dringender Rückruf bitte“ Nau servas, was habe ich angestellt? *schluck*

Ich also schnell zurück gerufen und im Gegenteil, ich habe nix angestellt sondern er ist auf mich durch die Streetfishing-Beiträge gekommen und bittet mich, mich für einen Fernsehbeitrag zur Verfügung zu stellen. Streetfishing in Wien am Donaukanal mit Interview, Filmaufnahmen und allen drum und dran. Hui, sehr reizvoll. Ich habe gleich mal Wurliwurm angerufen, daß die Streetfisher dringend gebraucht werden und ob er mit von der Partie ist. Ja, klar – Paßt! Und nach meinem Negativlauf beim Spinnfischen brauchte ich natürlich auch einen wirklichen Spinnfischkönig an meiner Seite.

Dann rief auch schon der Redakteur bei mir an, Termin für heute ausgemacht, mit dem Generalsekretär noch alles abgestimmt und so trafen wir uns heute vormittag um 10 Uhr bei der Urania. Ein wenig Aufregung war natürlich am Anfang dabei und unsere größte Sorge war: Was machen wir wenn wir Schneider bleiben? Ein Beitrag übers fischen und kein Fisch? Immerhin wird der Beitrag 12 Minuten lang. Und die vielen Stunden die ich Schneider am Kanal beim Spinnfischen verbrachte sprachen ja leider eher gegen Fisch vor der Filmkamera.

Also fingen wir an zu fischen. Gummifisch, Wobbler aber nix ging. Wurli wechselte zu seiner Geheimwaffe, den Köderfisch am Drop-Shot-System. Schon war er im ersten ausgedehnten Interview. Gut dachte ich, dann werde ich den Tauwurm am DS probieren. Vielleicht können wir wenigstens eine Grundel präsentieren. Gesagt getan und es dauerte nicht lange und ich hatte den ersten Barsch an der Angel. Hurra, wir sind nimmer Schneider und hatten einen Fisch für die Kamera.

Location gewechselt und zack, ein zweiter, richtig guter Barsch an der Angel. Perfekt. (und das alles mit der Shimano Metanium an meiner Spinaci)

Es kam aber noch besser: Ich sehe einen Fisch rauben und wechselte daher schnell auf Wobbler. Dann der erste Rückschlag: Hänger und der Wobbler, noch dazu ein Arnaud, unrettbar verloren. Also nächsten Wobbler dran und vor meinen Füßen schlägt es ein, Anschlag, sitzt. Mein aller-allererster Hecht am Donaukanal. Und auch erster an der Spinaci Was für eine Premiere vor laufender Kamera.

Weniger Glück hatte leider Wurli. Wir wechselten noch die Location und er hatte zwar Fischkontakt konnte aber leider keinen Haken. Nach 6 Stunden filmerei, interviewerei, tratscherei und einem äußerst sympathischen Kennenlernen des Präsidenten des VÖAFV, verabschiedeten sich Kameramann und Redakteur von uns.

Wir hoffen einen guten Job heute geleistet zu haben und ein sympathisches, frisches Bild über die Anglerzunft am Bildschirm zu hinterlassen. Erschöpft gönnten wir uns zwei Mojito in der Strandbar. Jeder von uns. 😀

Wir haben dann noch ein wenig weitergefischt aber leider konnten wir keinen weiteren Fisch mehr verhaften. Wobei, Wurliwurm fischt noch, wer weiß…

Der Beitrag wird im Wiener Stadtfernsehen und im Internet erscheinen und sobald wir wissen, wann er zu sehen ist, geben wir Euch natürlich bescheid.

War ein spannender, interessanter und auch ein wenig ein aufregender Tag heute.

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