Herbstzeitlose

Seit langer Zeit war ich wieder mal am Wasser. In meinem Köderfischrevier. Dort angekommen habe ich gleich gesehen, daß der Wasserstand erheblich zurück gegangen ist.

Ich habe verschiedene Kunstköder probiert. Angefangen von einem kleinen Jig über Spinnerbait und normalen Blinker bis hin zu verschiedenen Arnauds. In erster Linie habe ich Köder verloren, aber seht selbst:

Sowas hebt nicht gerade die Stimmung. Aber das kennt ihr wahrscheinlich ja selbst. Dazu kam noch, daß ich wohl schon ein bisl eingerostet bin denn eine – wahrscheinlich – Hecktattacke konnte ich nicht verwerten. Eh schon frustriert von den vielen Hängern habe ich im entscheidenden Moment nicht richtig angeschlagen aus Angst, ich würde die Drillinge des Arnauds in irgend ein Totholz unter Wasser unlösbar hämmern. Und bis ich mitbekommen habe, daß da ein veritabler Fisch dran hängt hat er sich auch schon wieder befreit gehabt.

Nach einem Selbstportrait und den üblichen Diskussionen mit Hundebesitzern die sich einen Scheiß um die Maulkorb und Leinenpflicht kümmern machte ich mich Schneider von dannen.

2 thoughts on “Herbstzeitlose

  • Hallo,

    großes Kompliment für den tollen Bericht.
    Besonders die Bilder sind toll geworden.

    Besonders das mit dem Wobbler auf dem Baum. Ne, im ernst, das kenne ich gut. Habe auch schon einige Spinner so verloren. Aber das schlimmste ist meiner Meinung nach, dass man seinen Köder während der ganzen Angeln auf dem Baum sehen muss 😉

    LG

    • Ja, das stimmt, das ist das absolut schlimmste. Die ganze Zeit hat man ihm im Augenwinkel. Noch härter als dieser Wobbler trifft mich aber der, der in einem Taubengitter in der Wiener Innenstadt hängt.

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